Alles über Netzwerk- und Netzwerkmodelle sowie Marktplayer, welche sich dieses Netzwerk als Bestandteil ihres Geschäftsmodells zu nutze machen.

Embedded Finance

61 % der Deutschen würden Finanzservices über einen Online-Händler beziehen. Demgegenüber sehen 65 % der deutschen Banken ihre Kundenschnittstelle nicht bedroht. Ähnlich sieht es bei der Frage aus, ob Banken sich durch Disruption vonseiten digitaler Wettbewerber gefährdet sehen, was 68 % verneinen. Angesichts dieser widersprüchlichen Zahlen stellt sich die Frage, ob deutsche Banken gerade dabei sind, einen derdisruptivsten Trends im Banking zu verpassen: Embedded Finance.

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Erfolgsfaktoren für Business Ecosystems – Eine Analyse für den Bankenmarkt Deutschland aus Sicht des Orchestrators

Der Begriff der Business Ecosystems hat sich im Rahmen der Geschäftstätigkeit von Unternehmen in den letzten Jahren etabliert. Business Ecosystems scheinen eine besonders vorteilhafte Basis in Zeiten von Unsicherheit und diversen Kundenbedürfnissen zu bieten. Häufig wird den Unternehmen, welche die Werterstellung zwischen den verschiedenen Akteuren orchestrieren, eine hervorgehobene Rolle bei der Ermöglichung von Business Ecosystems zugeschrieben. Die Frage ist jedoch, welche Faktoren notwendig sind, um als Orchestrator ein Business-Ecosystem-Geschäftsmodell aufbauen zu können. Im Folgenden stelle ich die Ergebnisse aus meiner Masterarbeit vor, in welcher ich solche Faktoren aus der Perspektive eines Orchestrators identifiziert habe.

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Die strategische Positionierung im InsurTech-Dschungel
– Ergebnisse einer InsurTech-Analyse

InsurTechs sorgen für immer neue Nachrichten in der Finanzwelt. Egal ob sie als der große Konkurrent von Versicherungen gesehen werden, da sie die lahmende Digitalisierung der großen Player ausnutzen, oder ob sie den konventionellen Versicherern dabei helfen, im 21. Jahrhundert anzukommen – durch neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) oder Natural Language Processing (NLP) bringen Start-ups frischen Wind in die Branche. Aufgrund der Fülle an neuen Services und Geschäftsmodellen ist es sowohl aus unternehmerischer als auch wissenschaftlicher Perspektive reizvoll, einen Überblick über die Struktur und die Innovationsfähigkeit des Marktes zu gewinnen.

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Finance Embedded in Ecosystems – Eine Paneldiskussion mit Stefanie Auge-Dickhut

Embedded Finance ist eine Chance für Banken, sich in verschiedenen Ecosystems zu positionieren, findet Stefanie Auge-Dickhut im Rahmen einer Paneldiskussion bei der Finnova Session «The Future Is Now – Value Networks» vom 25. Juni 2021. Eine Voraussetzung dafür sind allerdings standardisierte Schnittstellen, die möglichst kollaborativ auf Open-Source-Basis entwickelt werden sollten.

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Klassifizierung von Blockchain-basierten Anwendungen: Eine Konzeptualisierung aus Anwenderperspektive

Trotz vieler bekannter Vorteile ist es vor allem für Praktiker nach wie vor schwierig, konkrete Anwendungsbereiche für Blockchain-basierte Applikationen zu identifizieren. Der vorliegende Beitrag setzt hier an und präsentiert eine branchenunabhängige Typologie von Anwendungsfeldern, welche nicht nur zur Analyse bestehender Blockchain-Applikationen dient, sondern auch Anwendern eine Orientierung bietet, welche generellen Einsatzmöglichkeiten es für die Blockchain gibt und wie komplex eine erste Implementierung der jeweiligen Anwendungen ausfallen kann.

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Das Business Ecosystem Canvas – eine Einführung

Der Ecosystem Canvas, der von Marc Burkhalter (2020) in Anlehnung an den Business Model Canvas von Osterwalder entwickelt wurde, ermöglicht die Strukturierung von kollaborativen Geschäftsmodellen, indem er das Zusammenspiel der Fähigkeiten und Wertversprechen der verschiedenen Rollen im Ecosystem visualisiert. Dadurch ermöglicht er einen einheitlichen Diskussionsrahmen und erlaubt den Vergleich von unterschiedlichen Ecosystem-Geschäftsmodellen.

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Ein Analytics-Marktplatz für KMU

Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bietet die Künstliche Intelligenz enormes Potenzial zur Skalierung und Effizienzsteigerung, es gibt jedoch insbesondere für diese Unternehmen keine Alternative zur Nutzung der GAFA-Services, da ihnen selbst z. B. Machine-Learning-Wissen oder die notwendigen Daten zum Trainieren von Algorithmen fehlen. Ein Analytics-Marktplatz könnte diese Herausforderungen lösen.

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Ant Group – der hellste Stern am Ecosystemhimmel?

37 Milliarden US-Dollar. Mit diesem Emissionsvolumen sollte die Ant Group, vormals Ant Financial, ein chinesischer und von Alibaba-Gründer Jack Ma ins Leben gerufener Tech-Konzern, an der Shanghaier und Hongkonger Börse gehandelt werden. Viele sehen hinter dem rasanten Wachstum und der überaus hohen Firmenbewertung vor allen Dingen neue Wertschöpfungslogiken, sogenannte Business Ecosystems, welche die Ant Group für sich erschlossen haben soll. Die Annahme, die Ant Group sei ein Ecosystem, ist allerdings mit Vorsicht zu geniessen. Im Nachfolgenden haben wir einzelne Plattformen basierend auf der Arbeit des CC Ecosystems genauer analysiert.

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Business Ecosystem, Innovation Ecosystem, Platform Ecosystem – Wie viele Ecosystembegriffe braucht es wirklich?

Der Trend hin zur Wertschöpfung in Ecosystemen hat in der Vergangenheit zu einer Vielzahl an Ecosystemdefinitionen geführt. Dies erschwert auch dem interessierten Leser das Verständnis der dargestellten Forschungsergebnisse. Inwiefern unterscheiden die Ecosystemkonzepte sich wirklich und kann man die Erkenntnisse des einen Bereichs auf den anderen übertragen?

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Wann ist ein Ecosystem ein Ecosystem? Oder: Wie man sich unnötigen Aufwand spart

Was unterscheidet ein Ecosystem von anderen Kooperationsformen? Es existieren bereits diverse andere Konzepte, welche Kooperationen oder Netzwerkstrukturen beschreiben, die jedoch keineswegs Ecosysteme darstellen. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Kooperationsformen und ihrer Abgrenzung zu Ecosystemen und stellt 8 Kriterien zur Identifizierung von Ecosystemen vor.

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Tokenisierung von Assets, der nächste Hype nach Bitcoin –
ein Blick auf das Wertversprechen

Der Tokenisierung wird das Potenzial zugesprochen, ein neuartiges Finanzsystem zu ermöglichen – eines, das demokratischer, effizienter und umfassender ist als das bisherige. Während Kryptoassets allmählich ihren Platz in der Mainstream-Berichterstattung finden und derzeit Bitcoin ein fulminantes Comeback mit neuem Allzeithoch erlebt, scheint die Tokenisierung, der Prozess der digitalen Abbildung der Rechte an einem Vermögenswert in Form eines Digital-Asset-Tokens, noch wenig beachtet zu werden. Wir haben uns daher mit der Frage beschäftigt, was das eigentliche Wertversprechen der Tokenisierung ist.

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[Video] Vorlesung Blockchain-Technologie in Logistik und Supply Chain Management

Seine akademische Laufbahn startete unser Doktorand, Projektmanager und Blockchain-Experte Roger Heines an der TU Dortmund, wo er 2017 seinen Master in Industrial Engineering abschloss. Vor zwei Monaten dann kehrte er als Dozent dorthin zurück (aufgrund der aktuellen Lage leider nur virtuell), um eine Vorlesung zu halten, die es so in seiner Zeit sicher noch nicht gab. Das Thema: Blockchain in Logistik und Supply Chain Management. Die ca. anderthalbstündige Vorlesung eignet sich jedoch nicht nur für Logistiker, sondern für alle Personen, die sich mit der Funktionsweise und dem Potenzial der Blockchain vertraut machen möchten. Anwendungsfälle für die Logistik diskutiert Roger nämlich erst ab ca. 1:00:00. Davor führt er umfassend in die Eigenschaften und Besonderheiten der Technologie ein und erklärt, in welchen Kontexten sie sinnvoll eingesetzt werden kann.

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Open Banking White Paper – The Future of Collaboration in Corporate Banking

Laut einer Umfrage sind 90 % der Banker überzeugt, dass Open Banking das organische Wachstum von Banken um 10 % steigern kann.[1] Eine globale Bankenstudie hat zudem ergeben, dass 86 % der Banken in den nächsten 12 Monaten offene APIs nutzen möchten, um Open-Banking-Funktionen zu ermöglichen.[2] Um diese Entwicklung aufzugreifen und die Chancen und Auswirkungen des Trends zur Öffnung der bankeigenen IT-Systeme besser zu verstehen, hat das Business Engineering Institute in enger Zusammenarbeit mit der Commerzbank ein Open-Banking-White-Paper zur Zukunft der Zusammenarbeit im Corporate Banking verfasst. Darin gingen wir den übergeordneten Fragen nach, was das Open-Banking-Konzept ausmacht und wie es Wertschöpfung insbesondere im Firmenkundengeschäft verändern wird

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Open Banking Summit 2020 – Chancen und Umsetzungsszenarien für Open Banking in der Schweiz

Vor Kurzem hat die Schweizerische Bankiervereinigung eine Auslegeordnung veröffentlicht, die den Stand von Open Banking in der Schweiz darlegt und Erfordernisse für die Weiterentwicklung von Open Banking am Schweizer Finanzplatz formuliert. Zu diesen Erfordernissen gehören unter anderem die klare strategische Positionierung der Banken und die gemeinsame Entwicklung standardisierter APIs für den Datenaustausch zwischen Finanzinstituten und Drittanbietern. Ziel der Auslegeordnung ist «den Dialog am Finanzplatz [zu] unterstützen», wie Richard Hess im Initialbeitrag der Blogparade der Schweizerischen Bankiervereinigung schreibt. Dasselbe Ziel verfolgte am 10. September der Open Banking Summit der in der Auslegeordnung aufgeführten Standardisierungsinitiative OpenBankingProject.ch, der in unterschiedlichen Vorträgen vor allem diese beiden Erfordernisse thematisierte.

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Gestaltung von Dienstleistungen für EinwohnerInnen im Competence Center Smart Citizen – Machen Sie mit!

Das Konzept der Smart City ist nicht neu – bereits seit Jahren versucht die öffentliche Verwaltung, ihre Prozesse mithilfe fortgeschrittener Informations- und Kommunikationstechnologien effizienter zu gestalten. Erste Errungenschaften sind zum Beispiel intelligente Strassenlampen oder Mülleimer, die für eine energiesparende bzw. eine saubere Stadt sorgen und einen ersten Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen sozialen, ökologischen und ökonomischen Entwicklung des urbanen Raums darstellen, laut Portmann & Finger (2015) das eigentliche Ziel einer Smart City. Trotz erster Erfolge bleibt ein entscheidender Faktor für die Effektivität eines Smart-City-Projekts bislang grösstenteils unberücksichtigt: Die künftigen Nutzer der Lösungen, die EinwohnerInnen, werden nur selten in die Servicegestaltung miteinbezogen. Dabei sollte der eigentliche Erfolg eines Smart-City-Projekts nicht ausschliesslich an den Kosteneinsparungen für öffentliche Verwaltungseinheiten bemessen werden, sondern an seinem Beitrag zur zuvor erwähnten urbanen Entwicklung – und über den entscheiden durch ihre Nutzung am Ende oft die EinwohnerInnen. An dieser Stelle setzt die Arbeit des Competence Centers Smart Citizen an.

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Strategie im Zeitalter zunehmender Vernetzung – Eine Bestandsaufnahme (Teil 2)

Am Beispiel von Alibaba, Amazon und Airbnb lässt sich eindrücklich demonstrieren, was für ein Wertschöpfungspotenzial Ecosysteme im Vergleich zu traditionellen, linearen Wertschöpfungsstrukturen besitzen. Nur wie plant und erschliesst man ein Ecosystem? Wie ich im ersten Teil dieses Beitrags erklärt habe, lassen sich traditionelle Strategiekonzepte nicht ohne Weiteres auf Ecosysteme übertragen. Was macht also eine Ecosystemstrategie aus? Nachfolgend stelle ich drei weitere Voraussetzung für die erfolgreiche Gestaltung eines Ecosystems vor, die Teil jeder Diskussion über den Aufbau oder die Teilnahme an einem Ecosystem sein müssen.

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Strategie im Zeitalter zunehmender Vernetzung – Eine Bestandsaufnahme (Teil 1)

Der Begriff Ecosystemstrategie ist in Wissenschaft und Praxis sehr präsent und es lassen sich bereits zahlreiche strategische Handlungsempfehlungen, beispielsweise zur Einnahme bestimmter Rollen, identifizieren. Ein einheitliches Begriffsverständnis oder ein übergreifender Ansatz zum Aufbau von oder zur Positionierung in Ecosystemen sind bisher jedoch nicht vorhanden. In diesem Beitrag versuche ich, mich dem Thema anzunähern, indem ich vier Voraussetzungen für den Erfolg eines Ecosystems identifiziere und untersuche, inwiefern eine Ecosystemstrategie sich von einer klassischen Unternehmensstrategie unterscheidet.

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Auswirkungen von Corona auf die Finanzindustrie

Die Corona-Pandemie hat seit Anfang 2020 durch die Lockdowns überall auf der Welt einen enormen Einbruch der Weltwirtschaft verursacht. Der IWF geht von einem Rückgang des globalen BIP von 5 % aus, für die Eurozone sind es voraussichtlich sogar 10.2 % [1] – und das sind die Zahlen vor einer möglichen zweiten Welle. Wie die Wirtschaft sich erholen wird, bleibt abzuwarten. Was man dagegen bereits jetzt gut einschätzen kann, sind die qualitativen Auswirkungen der Pandemie auf die für die Finanzindustrie relevanten Makrotrends.

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Wie verändert Künstliche Intelligenz die Geschäftsmodelle der Finanzindustrie? (Teil 2)

Um sich mit einer KI-basierten Applikation auf dem FinTech-Markt zu positionieren, benötigt ein Unternehmen ein vertieftes Verständnis des KI-FinTech-Marktes, d. h. sowohl der bereits existierenden Applikationen als auch der Geschäftsmodelle, die sich um diese Applikationen herum entwickelt haben. Im ersten Teil dieses Beitrags haben wir mithilfe der AI Application Taxonomy, einem Werkzeug zur näheren Beschreibung der Eigenschaften einer KI-Applikation, insgesamt 79 KI-Applikation von 75 FinTechs analysiert und vier übergreifende Anwendungsarten, sogenannte Applikations-Archetypen, identifiziert. In diesem Beitrag widmen wir uns der Frage, innerhalb welcher Geschäftsmodelle diese Applikationen eingesetzt werden und welche Positionierungsmöglichkeiten sich daraus für Finanzinstitute ergeben.

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Core Banking Radar – «Zufriedenheit der Banken mit ihrem Kernbankensystem: Ein Spannungsfeld?»

Viele Banken beschäftigt im Zuge der Digitalisierung nicht nur, welche IT-Vorhaben im Spannungsfeld regulatorischer Rahmenbedingungen, innovativer Trends und des steigenden operativen Kostendrucks Potentiale aufzeigen, sondern auch, ob das eingesetzte Kernbankensystem den aktuellen Ansprüchen des Geschäfts gewachsen ist. Der Core Banking Radar von Swisscom in Zusammenarbeit mit dem Business Engineering Institute St. Gallen (BEI) beobachtet seit 2017 die Systemunterstützung von Banken und analysiert die gängigsten Systeme in der Schweiz in regelmässigen Abständen mit einem umfangreichen Beurteilungsmodell. Da jedoch die alleinige Analyse der Systeme nicht das ganze Bild zeigt, bezieht der diesjährige Kernbankenradar Erkenntnisse aus der Befragung vier ausgewählter Kundenbanken ein, bei denen drei unterschiedliche Kernbankensysteme im Einsatz sind. Die Resultate geben Aufschluss über die aktuelle Zufriedenheit mit der Systemunterstützung aus Bankensicht und zeigen drei grundsätzliche Strategien für die Systemunterstützung von morgen auf.

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[Video] Grundlagen Bitcoin, Kryptowährungen und Decentralized Finance

«Kaufe nur, was du verstehst». Was Warren Buffet in seinen goldenen Investmentregeln schon früh erkannte, ist in Zeiten von Kryptowährungen aktueller denn je. Vor allem die wohl bekannteste Kryptowährung Bitcoin wird derzeit oft mit Gold verglichen und gilt unter Experten als die bessere Anlage im digitalen Zeitalter. Dabei verstehen die wenigsten Menschen, wie die Technologie hinter der Kryptowährung, die Blockchain oder Distributed-Ledger-Technologie, überhaupt funktioniert.
Beginnen Sie Ihre Entwicklung zum souveränen Krypto-Investor mit dieser Webinaraufzeichnung.

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