Dominik unterstützt das Business Engineering Institute St. Gallen seit August 2021, mittlerweile als Senior Consultant. Er blickt auf eine langjährige Bankerfahrung zurück und war unter anderem in verschiedenen Rollen an der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie einer Schweizer Grossbank beteiligt sowie an der Weiterentwicklung der Blockchain-Banking-Services einer liechtensteinischen Privatbank. Um Fintech-Innovationen in der Schweiz voranzubringen, ist er Mitglied im Fintechrockers Club. Aufklärungsarbeit leistet er darüber hinaus als Mitgründer von bots don't cry, einem Startup für Fintainment Games, das Finanzthemen für seine Kunden auf spielerische Weise aufbereitet und auch bereits das eigenständige Spiel «Token Economy» herausgebracht hat.

DeFi 2.0

Seit dem DeFi-Sommer 2020 sind DeFi-Applikationen in der Blockchain-Industrie zu einem bedeutenden Trend geworden. Allerdings wurden in den vergangenen 24 Monaten auch Schwachstellen von DeFi-Applikationen identifiziert.
Der dritte und letzte Teil der Reihe «Decentralized Finance – Hype, Bedrohung oder Chance für regulierte Finanzinstitute?» betrachtet aktuelle Entwicklungen im DeFi-Sektor (DeFi 2.0) genauer und untersucht, wie sie bekannte Herausforderungen im Kontext von DeFi, wie z. B. das Fehlerpotential beim Aufsetzen von Smart Contracts, fehlende Anreizstrukturen für Investoren oder die Voraussetzungen an die technischen und fachlichen Kenntnisse von Investoren, adressieren, ohne dabei die Stärken von DeFi-Applikationen zu beeinträchtigen.

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Chancen & Herausforderungen für Banken im Kontext von Decentralized Finance

Der Begriff Decentralized Finance (DeFi) bezeichnet eine dezentrale, Blockchain-basierte Architektur zur Abwicklung von Finanzgeschäften ohne Intermediäre. In diesem Beitrag zeigen wir auf, warum sich das Anbieten eines Zugangs zu Digital Assets und DeFi-Geschäftsmodellen für Finanzinstitute lohnt und welche Herausforderungen sie meistern müssen, um ihren Kunden ein solches Angebot zu ermöglichen. Anhand von Beispielen aus der Praxis werden Positionierungsmöglichkeiten für regulierte Institute dargelegt sowie konkrete Chancen & Herausforderungen aufgezeigt.

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Was steckt hinter dem Begriff «Decentralized Finance»?

Decentralized Finance (DeFi) ist spätestens seit dem DeFi-Sommer 2020 einer der dominierenden Trends im Bereich Digital Assets. Seit dem Sommer 2020 hat sich der Blick der Digital-Assets-Community hin zu den Möglichkeiten eines dezentralen Finanz-Ecosystems gewendet, DeFi-Anwendungen haben grossen Zulauf erhalten und die Kurse von entsprechenden Token haben sich vervielfacht. Warum wird DeFi ein so grosses Potential zugerechnet und was bedeutet dies für regulierte Finanzinstitute? Diese und weitere Fragestellungen werde ich in den nächsten drei Blogposts skizzieren, unterschiedliche Betrachtungswinkel aufzeigen sowie einen Ausblick auf die Chancen für regulierte Finanzinstitute im Kontext von DeFi geben. Als Einstieg werden in diesem Blogpost die Funktionsweisen von DeFi-Anwendungen skizziert, ausgewählte Anwendungsfälle vorgestellt sowie Chancen und Risiken in diesem Kontext aufgezeigt.

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Zielbilder für das Angebot von Digital Assets im regulierten Raum

Das Thema Digital Assets ist endgültig in der Breite angekommen. Das Potenzial für Dienstleistungen, die Kunden den Erwerb von Digital Assets erleichtern, ist gross, bisher bieten aber nur einige wenige Finanzinstitute solche Services an. Gründe für ein fehlendes flächendeckendes Angebot gibt es gemäss Banken viele, z. B. Bedenken wegen der Werthaltigkeit von Digital Assets, hohe Skepsis betreffend Geldwäsche oder fehlendes Knowhow im operativen Umgang mit der neuen Anlageklasse. Dieser Blogbeitrag beschäftigt sich mit dem letzten Punkt und soll aufzeigen, dass es verschiedene operative Umsetzungsmöglichkeiten für ein grundlegendes Digital-Asset-Angebot für regulierte Banken gibt.

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