Alles über Daten und Big Data sowie der Möglichkeiten die sich daraus im klassischen und/oder digitalen Finanzgeschäft ergeben.

Open Banking White Paper – The Future of Collaboration in Corporate Banking

Laut einer Umfrage sind 90 % der Banker überzeugt, dass Open Banking das organische Wachstum von Banken um 10 % steigern kann.[1] Eine globale Bankenstudie hat zudem ergeben, dass 86 % der Banken in den nächsten 12 Monaten offene APIs nutzen möchten, um Open-Banking-Funktionen zu ermöglichen.[2] Um diese Entwicklung aufzugreifen und die Chancen und Auswirkungen des Trends zur Öffnung der bankeigenen IT-Systeme besser zu verstehen, hat das Business Engineering Institute in enger Zusammenarbeit mit der Commerzbank ein Open-Banking-White-Paper zur Zukunft der Zusammenarbeit im Corporate Banking verfasst. Darin gingen wir den übergeordneten Fragen nach, was das Open-Banking-Konzept ausmacht und wie es Wertschöpfung insbesondere im Firmenkundengeschäft verändern wird

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Open Banking Summit 2020 – Chancen und Umsetzungsszenarien für Open Banking in der Schweiz

Vor Kurzem hat die Schweizerische Bankiervereinigung eine Auslegeordnung veröffentlicht, die den Stand von Open Banking in der Schweiz darlegt und Erfordernisse für die Weiterentwicklung von Open Banking am Schweizer Finanzplatz formuliert. Zu diesen Erfordernissen gehören unter anderem die klare strategische Positionierung der Banken und die gemeinsame Entwicklung standardisierter APIs für den Datenaustausch zwischen Finanzinstituten und Drittanbietern. Ziel der Auslegeordnung ist «den Dialog am Finanzplatz [zu] unterstützen», wie Richard Hess im Initialbeitrag der Blogparade der Schweizerischen Bankiervereinigung schreibt. Dasselbe Ziel verfolgte am 10. September der Open Banking Summit der in der Auslegeordnung aufgeführten Standardisierungsinitiative OpenBankingProject.ch, der in unterschiedlichen Vorträgen vor allem diese beiden Erfordernisse thematisierte.

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Gestaltung von Dienstleistungen für EinwohnerInnen im Competence Center Smart Citizen – Machen Sie mit!

Das Konzept der Smart City ist nicht neu – bereits seit Jahren versucht die öffentliche Verwaltung, ihre Prozesse mithilfe fortgeschrittener Informations- und Kommunikationstechnologien effizienter zu gestalten. Erste Errungenschaften sind zum Beispiel intelligente Strassenlampen oder Mülleimer, die für eine energiesparende bzw. eine saubere Stadt sorgen und einen ersten Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen sozialen, ökologischen und ökonomischen Entwicklung des urbanen Raums darstellen, laut Portmann & Finger (2015) das eigentliche Ziel einer Smart City. Trotz erster Erfolge bleibt ein entscheidender Faktor für die Effektivität eines Smart-City-Projekts bislang grösstenteils unberücksichtigt: Die künftigen Nutzer der Lösungen, die EinwohnerInnen, werden nur selten in die Servicegestaltung miteinbezogen. Dabei sollte der eigentliche Erfolg eines Smart-City-Projekts nicht ausschliesslich an den Kosteneinsparungen für öffentliche Verwaltungseinheiten bemessen werden, sondern an seinem Beitrag zur zuvor erwähnten urbanen Entwicklung – und über den entscheiden durch ihre Nutzung am Ende oft die EinwohnerInnen. An dieser Stelle setzt die Arbeit des Competence Centers Smart Citizen an.

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Die Konvergenz der Distributed-Ledger-Technologie und Künstlichen Intelligenz am Beispiel des Kreditvergabeprozesses (Teil 1)

Die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) und die Künstliche Intelligenz (KI) sind zwei vielversprechende Technologien, die sich an der Spitze ihres Hype Cycles befinden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Zusammenwachsen der Blockchain, des Internet of Things (IoT) und der Künstlichen Intelligenz erhebliche Chancen birgt, wie z. B. eine Beschleunigung des Tempos von Service-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen. Die Informationslage in der aktuellen Literatur und Forschung darüber, wie eine solche Integration praktisch umgesetzt werden könnte, ist jedoch nach wie vor spärlich. Diese Beitragsserie wird über die nächste Woche hinweg in insgesamt drei Teilen am Beispiel des Kreditvergabeprozesses ergründen, wie spezifische Elemente von DLT und KI kombiniert werden können, um eine potenzielle technologische Konvergenz zu erreichen, und welche Bedeutung diese Konvergenz für den Kreditvergabeprozess besitzt.

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Core Banking Radar – «Zufriedenheit der Banken mit ihrem Kernbankensystem: Ein Spannungsfeld?»

Viele Banken beschäftigt im Zuge der Digitalisierung nicht nur, welche IT-Vorhaben im Spannungsfeld regulatorischer Rahmenbedingungen, innovativer Trends und des steigenden operativen Kostendrucks Potentiale aufzeigen, sondern auch, ob das eingesetzte Kernbankensystem den aktuellen Ansprüchen des Geschäfts gewachsen ist. Der Core Banking Radar von Swisscom in Zusammenarbeit mit dem Business Engineering Institute St. Gallen (BEI) beobachtet seit 2017 die Systemunterstützung von Banken und analysiert die gängigsten Systeme in der Schweiz in regelmässigen Abständen mit einem umfangreichen Beurteilungsmodell. Da jedoch die alleinige Analyse der Systeme nicht das ganze Bild zeigt, bezieht der diesjährige Kernbankenradar Erkenntnisse aus der Befragung vier ausgewählter Kundenbanken ein, bei denen drei unterschiedliche Kernbankensysteme im Einsatz sind. Die Resultate geben Aufschluss über die aktuelle Zufriedenheit mit der Systemunterstützung aus Bankensicht und zeigen drei grundsätzliche Strategien für die Systemunterstützung von morgen auf.

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[Video] Grundlagen Bitcoin, Kryptowährungen und Decentralized Finance

«Kaufe nur, was du verstehst». Was Warren Buffet in seinen goldenen Investmentregeln schon früh erkannte, ist in Zeiten von Kryptowährungen aktueller denn je. Vor allem die wohl bekannteste Kryptowährung Bitcoin wird derzeit oft mit Gold verglichen und gilt unter Experten als die bessere Anlage im digitalen Zeitalter. Dabei verstehen die wenigsten Menschen, wie die Technologie hinter der Kryptowährung, die Blockchain oder Distributed-Ledger-Technologie, überhaupt funktioniert.
Beginnen Sie Ihre Entwicklung zum souveränen Krypto-Investor mit dieser Webinaraufzeichnung.

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Open-Business-Fähigkeiten strukturieren – Ein Strukturierungs-ansatz für API-Initiativen

APIs stellen einen wichtigen Baustein der digitalen Transformation hin zu vernetzten Geschäftsmodellen dar. Dies wirft zwangsläufig Fragen auf: Beginne ich mit der Bereitstellung eines API Developer Portals oder einer übergreifenden Strategie? Welche Infrastrukturkomponenten kommen zum Einsatz und inwieweit sollte ich zentrale Vorgaben geben? Wie kann ich mögliche Aktivitäten priorisieren? Eine Hilfestellung zur Beantwortung dieser Fragen ist das «API House of Digital Business».

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Denkansätze zur Zukunft des Swiss Banking

Der Finanzsektor steht aktuell mit der Corona-Pandemie vor einer der grössten Herausforderungen: Einbruch des Wirtschaftswachstums, hohe Arbeitslosigkeit, Kreditausfälle und volatile Aktienmärkte. Weiterhin sind die alten Probleme wie Margendruck, eine zunehmende Wettbewerbsintensität, die Verlagerung der Kundenschnittstelle hin zu innovativen Fintechs und die allgegenwärtige Digitalisierung noch nicht gelöst. Diese Entwicklungen stellen traditionelle Geschäftsmodelle hiesiger Banken infrage, bieten aber auch Chancen für diejenigen, die bereit sind sich zu verändern oder neu zu erfinden.

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Dezentralisierung und Skalierbarkeit – zukunftsweisende Lösungen für Bitcoin und andere Blockchain-Systeme

Die Bitcoin-Blockchain kommt an ihre Grenzen, wenn es darum geht, die Nachfrage nach Transaktionen innerhalb des eigenen Systems zu decken. Längere Wartezeiten bis zur Bestätigung von Werttransfers über den Konsensalgorithmus und höhere Transaktionsgebühren sind die Folge. In der Theorie gibt es mehrere Möglichkeiten zur Erhöhung der Skalierbarkeit einer Blockchain. Dieser Artikel von Masterstudent Colin Hablützel beschäftigt sich mit der Frage, welche der zurzeit verfügbaren Lösungen sich am ehesten dazu eignet, die Skalierbarkeit einer Blockchain sicherzustellen, ohne die Sicherheit und Robustheit des dezentralen Systems zu gefährden.

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OpenBankingProject.ch – Ein Einblick in unsere Initiative

Im Dezember 2019 ist unsere Initiative OpenBankingProject.ch mit dem Wissensportal und der Swiss NextGen API als erster Community API live gegangen. Seit Januar 2020 nun stehen für die Swiss NextGen API auch das Entwicklerportal und eine Sandbox zur Verfügung. In diesem Blogbeitrag möchte ich Euch als Projektleiter einen Einblick in die Initiative und ihre Weiterentwicklung geben.

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Auf dem Weg zur glücklichen Gesellschaft?

In ein paar Jahren werden neue oder weiterentwickelte Sensoren in Smartwatches nicht nur die Bewegung des Trägers aufzeichnen, sondern auch seinen Herzrhythmus und seine Atmung erfassen und den Stresslevel über die Hautoberflächenspannung messen. Rund um die Erde beschäftigen sich tausende Entwickler mit den neuen Möglichkeiten, bewerten hunderte von Investoren die wirtschaftlichen Potentiale und warten Millionen von Konsumenten auf die neuen Gadgets. Führen uns intelligente Maschinen wie beispielsweise Smartwatches mit derartigen Fähigkeiten einen Schritt näher zur glücklichen Gesellschaft?

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Transformation des Core Banking im Zuge der Digitalisierung – Banken werden zu IT-Providern und IT wird zur Kernkompetenz

Kernbankensysteme sind oftmals auf standardisierte und automatisierte Massenverarbeitung ausgelegt. Doch die Anforderungen an offene, flexible und prozessorientierte Systeme führen zu einem wachsenden architektonischen Problem für die fortschreitende Digitalisierung in der Finanzindustrie.

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Datenmonetarisierung im Banking (Teil 2)

Im Rennen gegen FinTechs und BigTechs, von denen vor allem letztere in der Vergangenheit durch unzureichende Datenschutzvorkehrungen aufgefallen sind (z. B. Facebook), sehen Banken sich noch im Besitz eines Vertrauensbonus. Datenmonetarisierung ist daher ein heikles Thema; umso mehr, da damit oft ausschliesslich der Verkauf von Daten gleichgesetzt wird. Dass die Datenmonetarisierung auch die rein interne Datennutzung umfasst und welche Strategien intern zu Kosteneinsparungen oder Umsatzsteigerungen führen können, haben wir im ersten Beitrag der Reihe «Datenmonetarisierung im Banking» gezeigt. Im zweiten Teil geht es nun um die Strategien, bei denen Daten tatsächlich das Unternehmen verlassen: Monetization und Data Marketplace.

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Sentifi – Preisträger in der Kategorie “Innovative Technologien” des Finance-IT Innovation Awards

Beim Business Engineering Forum 2019 wurde Sentifi als einer der drei Preisträger in der Kategorie Innovative Technologien ausgezeichnet. Lucas Bruggemann, Partner bei Sentifi, stellt zu diesem Anlass im Interview vor, wie Sentifi Daten aus Social Media, Blogs und Nachrichtenseiten als alternative Finanzinformationen für Investoren und Finanzinformationsprovider aufbereitet und zur Verfügung stellt.

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Open Banking: Chance für die Schweiz, wenn wir die Kräfte bündeln

Das Thema «Open Banking», ein wichtiger Baustein für die Gestaltung von Ecosystemen und damit auch neuer, innovativer Kundenerlebnisse, gewinnt international immer mehr an Bedeutung. Eine Regulation analog PSD2 im europäischen Raum ist in der Schweiz nicht in Sicht, aber ein paar Initiativen unterschiedlicher Ausrichtung haben sich an das Thema gewagt. Auf diese Initiativen möchte ich in diesem Beitrag detaillierter eingehen.

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