Stefanie begeistert sich für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle in branchenübergreifenden Ecosystemen und innovative Technologien wie DLT und AI. Nach Banklehre, Studium und Promotion hat sie mehr als 10 Jahre beratend im Bereich Corporate Finance, M&A und Company Valuation bei Ernst & Young und der UniCreditgroup in Stuttgart bzw. München gewirkt, bevor sie bei der Kalaidos FH Zürich unter anderem die Angewandte Forschung sowie Ausbildungsgänge im Bereich Digital Banking am Schweizerischen Institut für Finanzausbildung (SIF) aufgebaut hat. Seit 2018 leitet sie das Kompetenzfeld Ecosystems (former CC Sourcing). Stefanie ist Autorin mehrerer Fachartikel sowie des 2014 bei Springer erschienen Buchs "Client Value Creation: Das Zürcher Modell der kundenzentrierten Bankarchitektur". Darüber hinaus wird sie regelmässig als Referentin (u. a. Management Center Innsbruck, Euroforum) eingeladen und ist Mitglied in verschiedenen Gremien (Advisory Board Handelsblatt Bankentechnology Konferenz, Jurymitglied Diamond Star Award Handelsblatt Banken Jahrestagung).

Wettrennen um die Poleposition im Metaverse – Business Opportunities für Banken

In den Medien positioniert sich Meta (ehem. Facebook) sehr stark als das zukünftige Metaversum und es hat den Anschein, als würde von Meta das «eine» Metaverse gebaut. Dieser Eindruck täuscht. Was ein Metaverse ist, welche Wettbewerber zurzeit Metaverses bauen und welche Möglichkeiten sie für Banken eröffnen, darum geht es in diesem Beitrag.

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9 Schritte zur Erschliessung von Business Ecosystems

Die Erschliessung eines Business Ecosystems verspricht die Möglichkeit, bestehenden Kunden integrierte Services durch zum Teil branchenübergreifende Kooperationen zur Verfügung zu stellen und Zugang zu neuen Kundengruppen zu erhalten. Selbst ein Business Ecosystem aufzubauen ist allerdings eine anspruchsvolle Aufgabe, da es viele Parteien um eine für alle Teilnehmer attraktive Value Proposition herum zu orchestrieren gilt. Um die Erfolgsaussichten für ein solches Vorhaben zu erhöhen, lohnt sich ein strukturiertes Vorgehen, das nicht nur beim Design einer vielversprechenden Lösung hilft, sondern auch dabei, mögliche Stolpersteine möglichst früh zu entdecken und bestenfalls zu umgehen. Ein solches Vorgehen, das bereits von mehreren Banken im deutschsprachigen Raum verwendet wird, stelle ich in diesem Beitrag vor.

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Diese fünf Datenstrategien gibt es für Banken

Die Datenstrategie einer Bank sollte im Idealfall aus ihrer Unternehmensstrategie abgeleitet werden. Mögliche Ziele der Datenstrategie können eine Prozessoptimierung mit verbundener Kostenreduktion, ein besseres Kundenverständnis (das ebenfalls zur Kostenreduktion oder Ertragsoptimierung führen kann) oder aber auch der Aufbau neuer Geschäftsmodelle sein. Der folgende Blogbeitrag gibt einen Überblick darüber, welche Datenstrategien für Banken es grundsätzlich gibt und welche zugehörigen Use Cases in der Praxis beobachtbar sind.

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Das Potential für innovative Geschäftsmodelle in der Finanzindustrie bei Etablierung einer Circular Economy

Um unsere Welt für künftige Generationen zu erhalten, müssen wir jetzt Massnahmen ergreifen, um die Klimaerwärmung zu stoppen. Interessant ist die Frage, wie dies zu erreichen ist. Wenn man bedenkt, dass die CO2-Emissionen grösstenteils direkt oder indirekt von uns Konsumenten verursacht werden, könnte man annehmen, wir müssten den Kunden abschaffen. «Die traditionelle Nachhaltigkeit macht den Kunden zum Feind.» Hier setzt das Konzept der Circular Economy mit seinem Konzept der Entkoppelung von Wachstum und Ressourcenverbrauch an. Im Gegensatz zur linearen Wertschöpfung mit ihrem “Nehmen-Herstellen-Verwenden-Entsorgen” -Konzept, setzt die Circular Economy auf ein regeneratives System, eine Kreislaufwirtschaft, in der das Konzept «Müll» nicht mehr existiert.

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Business Ecosystem, Innovation Ecosystem, Platform Ecosystem – Wie viele Ecosystembegriffe braucht es wirklich?

Der Trend hin zur Wertschöpfung in Ecosystemen hat in der Vergangenheit zu einer Vielzahl an Ecosystemdefinitionen geführt. Dies erschwert auch dem interessierten Leser das Verständnis der dargestellten Forschungsergebnisse. Inwiefern unterscheiden die Ecosystemkonzepte sich wirklich und kann man die Erkenntnisse des einen Bereichs auf den anderen übertragen?

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Auswirkungen von Corona auf die Finanzindustrie

Die Corona-Pandemie hat seit Anfang 2020 durch die Lockdowns überall auf der Welt einen enormen Einbruch der Weltwirtschaft verursacht. Der IWF geht von einem Rückgang des globalen BIP von 5 % aus, für die Eurozone sind es voraussichtlich sogar 10.2 % [1] – und das sind die Zahlen vor einer möglichen zweiten Welle. Wie die Wirtschaft sich erholen wird, bleibt abzuwarten. Was man dagegen bereits jetzt gut einschätzen kann, sind die qualitativen Auswirkungen der Pandemie auf die für die Finanzindustrie relevanten Makrotrends.

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Ecosysteme von A(nalyse) bis P(ositionierung)

Ecosysteme stellen eines der wichtigsten Wertschöpfungsparadigmen unserer Zeit dar, sind durch die Vielzahl beteiligter Akteure und möglicher Gestaltungsvarianten aber auch notorisch komplex. Mit der richtigen Herangehensweise kann man das Thema jedoch in kleine, bearbeitbare Schritte unterteilen, sodass die Analyse und der systematische Aufbau von Ecosystemen für jedes Unternehmen möglich werden. Die im Folgenden vorgestellten Instrumente helfen dabei.

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Innovative Technologien fördern die Entwicklung von Ecosystemen

Neben der Identifizierung aktueller Trends bei der Entwicklung von Ecosystemen haben wir im Ecosystemradar 2019 auch ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, wie innovative Technologien die Verbreitung von Ecosystemen unterstützen. Fokussiert haben wir uns dabei vor allem auf die zwei Technologien Blockchain/DLT und Künstliche Intelligenz. Wie die beiden Technologien zur Entstehung und Weiterentwicklung von Ecosystemen beitragen, zeige ich im Folgenden anhand einiger konkreter Beispiele aus dem Ecosystemradar 2019.

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