Stefanie begeistert sich für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle in branchenübergreifenden Ecosystemen und innovative Technologien wie DLT und AI. Nach Banklehre, Studium und Promotion hat sie mehr als 10 Jahre beratend im Bereich Corporate Finance, M&A und Company Valuation bei Ernst & Young und der UniCreditgroup in Stuttgart bzw. München gewirkt, bevor sie bei der Kalaidos FH Zürich unter anderem die Angewandte Forschung sowie Ausbildungsgänge im Bereich Digital Banking am Schweizerischen Institut für Finanzausbildung (SIF) aufgebaut hat. Seit 2018 leitet sie das Kompetenzfeld Ecosystems (former CC Sourcing). Stefanie ist Autorin mehrerer Fachartikel sowie des 2014 bei Springer erschienen Buchs "Client Value Creation: Das Zürcher Modell der kundenzentrierten Bankarchitektur". Darüber hinaus wird sie regelmässig als Referentin (u. a. Management Center Innsbruck, Euroforum) eingeladen und ist Mitglied in verschiedenen Gremien (Advisory Board Handelsblatt Bankentechnology Konferenz, Jurymitglied Diamond Star Award Handelsblatt Banken Jahrestagung).

Das Potential für innovative Geschäftsmodelle in der Finanzindustrie bei Etablierung einer Circular Economy

Um unsere Welt für künftige Generationen zu erhalten, müssen wir jetzt Massnahmen ergreifen, um die Klimaerwärmung zu stoppen. Interessant ist die Frage, wie dies zu erreichen ist. Wenn man bedenkt, dass die CO2-Emissionen grösstenteils direkt oder indirekt von uns Konsumenten verursacht werden, könnte man annehmen, wir müssten den Kunden abschaffen. «Die traditionelle Nachhaltigkeit macht den Kunden zum Feind.» Hier setzt das Konzept der Circular Economy mit seinem Konzept der Entkoppelung von Wachstum und Ressourcenverbrauch an. Im Gegensatz zur linearen Wertschöpfung mit ihrem “Nehmen-Herstellen-Verwenden-Entsorgen” -Konzept, setzt die Circular Economy auf ein regeneratives System, eine Kreislaufwirtschaft, in der das Konzept «Müll» nicht mehr existiert.

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Business Ecosystem, Innovation Ecosystem, Platform Ecosystem – Wie viele Ecosystembegriffe braucht es wirklich?

Der Trend hin zur Wertschöpfung in Ecosystemen hat in der Vergangenheit zu einer Vielzahl an Ecosystemdefinitionen geführt. Dies erschwert auch dem interessierten Leser das Verständnis der dargestellten Forschungsergebnisse. Inwiefern unterscheiden die Ecosystemkonzepte sich wirklich und kann man die Erkenntnisse des einen Bereichs auf den anderen übertragen?

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Auswirkungen von Corona auf die Finanzindustrie

Die Corona-Pandemie hat seit Anfang 2020 durch die Lockdowns überall auf der Welt einen enormen Einbruch der Weltwirtschaft verursacht. Der IWF geht von einem Rückgang des globalen BIP von 5 % aus, für die Eurozone sind es voraussichtlich sogar 10.2 % [1] – und das sind die Zahlen vor einer möglichen zweiten Welle. Wie die Wirtschaft sich erholen wird, bleibt abzuwarten. Was man dagegen bereits jetzt gut einschätzen kann, sind die qualitativen Auswirkungen der Pandemie auf die für die Finanzindustrie relevanten Makrotrends.

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Ecosysteme von A(nalyse) bis P(ositionierung)

Ecosysteme stellen eines der wichtigsten Wertschöpfungsparadigmen unserer Zeit dar, sind durch die Vielzahl beteiligter Akteure und möglicher Gestaltungsvarianten aber auch notorisch komplex. Mit der richtigen Herangehensweise kann man das Thema jedoch in kleine, bearbeitbare Schritte unterteilen, sodass die Analyse und der systematische Aufbau von Ecosystemen für jedes Unternehmen möglich werden. Die im Folgenden vorgestellten Instrumente helfen dabei.

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Innovative Technologien fördern die Entwicklung von Ecosystemen

Neben der Identifizierung aktueller Trends bei der Entwicklung von Ecosystemen haben wir im Ecosystemradar 2019 auch ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, wie innovative Technologien die Verbreitung von Ecosystemen unterstützen. Fokussiert haben wir uns dabei vor allem auf die zwei Technologien Blockchain/DLT und Künstliche Intelligenz. Wie die beiden Technologien zur Entstehung und Weiterentwicklung von Ecosystemen beitragen, zeige ich im Folgenden anhand einiger konkreter Beispiele aus dem Ecosystemradar 2019.

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