Fintech in der Kundeninteraktion

Financial Technology (kurz „FinTech“) ermöglicht es, umfassende Bereiche der Kunde-Bank-Interaktion bis hin zu komplexen Beratungsprozessen zu verändern. Beispiele wie Twint von der PostFinance, welches das einfache mobile Zahlen ermöglicht oder StockPulse, das das Trading optimiert, zeigen, dass solch verständliche Lösungen in der Kundeninterkation nicht mehr wegzudenken sind.

FinTech-Lösungen machen jedoch nicht vor der Landesgrenze halt. Überall auf der Welt entstehen FinTech Hubs, die zu ganzen Parks heranwachsen. New York, London, Singapur oder die Schweiz – Wo etablieren sich die FinTechs? Genau diesen Fragen geht der aktuelle Report von EY nach und analysiert den Standort Schweiz als lukrativen FinTech Hub. Die Investitionen zeigen die bedeutende Rolle von Startups in der Schweiz: 2014 wurden ca. 470 Mio. CHF in VC investiert, 10% mehr als noch im Vorjahr.

Der Finanzplatz Schweiz spielte lange Zeit eine wichtige Rolle im internationalen Vergleich. Seit 2008 muss sich dieser aber entlang des Finanznetzwerks neu gestalten. Was sich derzeit im internationalen Vergleich abzeichnet ist, dass die Schweiz vermehrt Senior-Unternehmen anzieht. Umso mehr erstaunt es, dass im Zusammenhang mit der Diskussion rund um Blockchain auch Pioniere in diesem Bereich zusehends Fuss in der Schweiz fassen. In Zug sitzt unter anderem der Bitcoin Pionier Vitalik Buterin mit seiner Firma Ethererum, mit der er dezentrale Applikationen auf Blockchain-Basis entwickelt. Die Entwicklungen rund um den FinTech Park sowie „Crypto Valley“ zeigen, dass die Schweiz sich in einer guten Position befindet, um mit den grossen Namen wie Silicon Valey oder Level 39 mitzuhalten.

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