Neue Beiträge

Ant Group – der hellste Stern am Ecosystemhimmel?

37 Milliarden US-Dollar. Mit diesem Emissionsvolumen sollte die Ant Group, vormals Ant Financial, ein chinesischer und von Alibaba-Gründer Jack Ma ins Leben gerufener Tech-Konzern, an der Shanghaier und Hongkonger Börse gehandelt werden. Viele sehen hinter dem rasanten Wachstum und der überaus hohen Firmenbewertung vor allen Dingen neue Wertschöpfungslogiken, sogenannte Business Ecosystems, welche die Ant Group für sich erschlossen haben soll. Die Annahme, die Ant Group sei ein Ecosystem, ist allerdings mit Vorsicht zu geniessen. Im Nachfolgenden haben wir einzelne Plattformen basierend auf der Arbeit des CC Ecosystems genauer analysiert.

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Business Ecosystem, Innovation Ecosystem, Platform Ecosystem – Wie viele Ecosystembegriffe braucht es wirklich?

Der Trend hin zur Wertschöpfung in Ecosystemen hat in der Vergangenheit zu einer Vielzahl an Ecosystemdefinitionen geführt. Dies erschwert auch dem interessierten Leser das Verständnis der dargestellten Forschungsergebnisse. Inwiefern unterscheiden die Ecosystemkonzepte sich wirklich und kann man die Erkenntnisse des einen Bereichs auf den anderen übertragen?

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Wann ist ein Ecosystem ein Ecosystem? Oder: Wie man sich unnötigen Aufwand spart

Was unterscheidet ein Ecosystem von anderen Kooperationsformen? Es existieren bereits diverse andere Konzepte, welche Kooperationen oder Netzwerkstrukturen beschreiben, die jedoch keineswegs Ecosysteme darstellen. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Kooperationsformen und ihrer Abgrenzung zu Ecosystemen und stellt 8 Kriterien zur Identifizierung von Ecosystemen vor.

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Tokenisierung von Assets, der nächste Hype nach Bitcoin –
ein Blick auf das Wertversprechen

Der Tokenisierung wird das Potenzial zugesprochen, ein neuartiges Finanzsystem zu ermöglichen – eines, das demokratischer, effizienter und umfassender ist als das bisherige. Während Kryptoassets allmählich ihren Platz in der Mainstream-Berichterstattung finden und derzeit Bitcoin ein fulminantes Comeback mit neuem Allzeithoch erlebt, scheint die Tokenisierung, der Prozess der digitalen Abbildung der Rechte an einem Vermögenswert in Form eines Digital-Asset-Tokens, noch wenig beachtet zu werden. Wir haben uns daher mit der Frage beschäftigt, was das eigentliche Wertversprechen der Tokenisierung ist.

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Robo-Advice – Ersatz für den menschlichen Anlageberater?

In meinem letzten Beitrag habe ich erklärt, welche Eigenschaften den Beratungsprozess eines Robo-Advisors von dem der traditionellen Kundenberatung durch einen menschlichen Berater unterscheidet. Heute erkläre ich, wie genau diese Eigenschaften sich auf den traditionellen Kundenberatungsprozess auswirken und ihn so verändern, dass der Robo-Advisory-Prozess entsteht, den ich im dritten Beitrag dieser Serie vorgestellt habe. Abschliessend beantworte ich die Frage, welcher der beiden Beratungsprozesse der bessere ist.

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Was macht einen Robo-Advisor aus?

In meinem letzten Beitrag habe ich die Kundenberatungsprozesse bei einem menschlichen Berater und einem Robo-Advisor im Detail vorgestellt. Heute erkläre ich, wodurch diese Unterschiede verursacht werden. Dieser Schritt ist wichtig, um die Unterschiede zwischen den beiden Beratungsprozessen nachvollziehen und erklären zu können, um dann in einem nächsten Schritt den Einfluss von Robo-Advice auf den Kundenberatungsprozess herzuleiten und schließlich die Vor- und Nachteile von Robo-Advice gegenüber dem traditionellen Kundenberatungsprozess bewerten zu können.

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Core Banking Radar – «Mambu – ein Kernbankensystemhersteller neuer Generation setzt auf SaaS»

Der Core Banking Radar von Swisscom und dem Business Engineering Institute St. Gallen (BEI) analysiert seit 2017 die gängigsten und aufkommende Kernbankensysteme in der Schweiz in regelmässigen Abständen mit einem umfangreichen Beurteilungsmodell. Der neuste Artikel beleuchtet das deutsche Neo-System Mambu und zeigt Erfolgsfaktoren für die Nutzung dieses auf SaaS basierenden Kernbankensystemen auf.

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Robo-Advisors vs. traditionelle Kundenberater

In meinem letzten Beitrag vor der Weihnachtspause ging es darum, nach welchen Geschäftsmodellen und Strategien ein Robo-Advisor sein Angebot ausrichten kann. Heute stelle ich die Kundenberatungsprozesse in der traditionellen, menschlichen Bankberatung und beim Robo-Advice vor, um dann im weiteren Verlauf der Serie den Einfluss von Robo-Advice darzustellen und zu klären, welche Beratungsform besser ist und ob Robo-Advisors Bankberater in naher Zukunft werden ersetzen können.

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Robo-Advice – Geschäftsmodelle und Strategien

In der letzten Woche ging es darum, wie Robo-Advice definiert wird und wie es entstanden ist, ob es sich dabei um eine ernstzunehmende Konkurrenz für Banken handelt und auf welchem Stand der Entwicklung sich Robo-Advisors mittlerweile befinden. Heute stelle ich die vorherrschenden Geschäftsmodelle und Strategien von Robo-Advisors vor.

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Was ist Robo-Advice und warum sollte uns das interessieren?

Im Zuge des Wandels vom persönlich-individuellen Kundenerlebnis bei einer Bank hin zu dem Wunsch standardisierter und digitalisierter Prozesse gewinnt „Robo-Advice“ zunehmend an Bedeutung. Im heutigen Beitrag geht es darum, wie Robo-Advice definiert wird und wie es entstanden ist, ob es sich dabei um eine ernstzunehmende Konkurrenz für Banken handelt und auf welchem Stand der Entwicklung sich Robo-Advisors mittlerweile befinden.

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Agile Unternehmenskultur – was steckt dahinter? (Teil 2)

Die Kultur eines Unternehmens sind die Überzeugungen, Werte und Verhaltensweisen, die das soziale und psychologische Umfeld einer Organisation formen. Wie bereits eine Change-Management-Studie von Capgemini aus dem Jahr 2017 zeigt, sind die Unternehmen, die sich am erfolgreichsten transformieren, auch diejenigen, die ihre Mitarbeiter von Anfang bis Ende in den Transformationsprozess einbeziehen und so aktiv den Wandel der Unternehmenskultur fördern. Viele Studien aus Wissenschaft und Praxis verdeutlichen aber auch, dass der Weg zu einer agilen Kultur kein leichter ist. Die Beratungsfirma McKinsey hat in einem kürzlich erschienenen Artikel vier Lessons Learned aus ihrer Erfahrung mit Mandanten aus aller Welt veröffentlicht, die einen guten Ansatz bieten, wie Unternehmen die Entwicklung einer agilen Kultur begünstigen können.

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[Video] Vorlesung Blockchain-Technologie in Logistik und Supply Chain Management

Seine akademische Laufbahn startete unser Doktorand, Projektmanager und Blockchain-Experte Roger Heines an der TU Dortmund, wo er 2017 seinen Master in Industrial Engineering abschloss. Vor zwei Monaten dann kehrte er als Dozent dorthin zurück (aufgrund der aktuellen Lage leider nur virtuell), um eine Vorlesung zu halten, die es so in seiner Zeit sicher noch nicht gab. Das Thema: Blockchain in Logistik und Supply Chain Management. Die ca. anderthalbstündige Vorlesung eignet sich jedoch nicht nur für Logistiker, sondern für alle Personen, die sich mit der Funktionsweise und dem Potenzial der Blockchain vertraut machen möchten. Anwendungsfälle für die Logistik diskutiert Roger nämlich erst ab ca. 1:00:00. Davor führt er umfassend in die Eigenschaften und Besonderheiten der Technologie ein und erklärt, in welchen Kontexten sie sinnvoll eingesetzt werden kann.

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FinTech-Landschaft in der Schweiz: Blockchain und DLT

Die Schweiz gehört mit einem Anteil von 10 % aller FinTech-Unternehmen in Europa zu den führenden Innovationsstandorten. Auffallend ist der Fokus auf die Distributed-Ledger-Technologie, vor allem im Crypto Valley Zug. Dort haben sich mittlerweile bereits 250 Crypto-Unternehmen angesiedelt oder einen Standort geplant. Auf diesem Stand kann sich die Schweiz allerdings nicht ausruhen: Um ein führender Innovationsstandort zu bleiben, braucht es beständig neue FinTechs mit innovativen Ideen. Um Lücken im bestehenden Angebot Schweizer Blockchain-FinTechs und damit Innovationspotenzial für weitere Services zu identifizieren, analysiere ich in diesem Beitrag das heutige Serviceangebot der Schweizer Blockchain-FinTech-Szene.

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Führungskräfte und Künstliche Intelligenz im Zeitalter des Informationsüberflusses

In einer Welt, in der ein Anstieg der jährlich generierten digitalen Datenmenge von 45 Zettabyte im Jahr 2019 auf 175 Zettabyte im Jahr 2025 prognostiziert wird, kommen wir Menschen mit unserer Hirnleistung höchstwahrscheinlich sehr bald an unsere Grenzen. Daher wird sich auf absehbare Zeit die Frage stellen, wie wir a) als Menschen die Masse der einströmenden Informationen verarbeiten können, b) wie wir bei all dem Informationsüberfluss mental gesund bleiben können und c) wie wir gegen KI-Algorithmen ankommen sollen, falls diese uns bspw. mit gefälschten Informationen versorgen, die nicht von der Realität unterscheidbar sind. Diese Fragen stellt sich auch und insbesondere für Führungskräfte in Unternehmen.

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Die Relevanz von organisationaler Resilienz in Krisenzeiten und darüber hinaus

Multinationale Unternehmen verfügen über weitläufige und komplexe Lieferketten, um möglichst effizient zu operieren. Innerhalb dieser Produktionsnetzwerke besteht wenig Spielraum für Fehler und präventive Stresstests werden nur selten durchgeführt. Die COVID-19 Pandemie hat aufgezeigt, wie fragil solche Strukturen sein können und welche Konsequenzen es haben kann, wenn der Risikoexposition zu wenig Beachtung geschenkt wird. Doch wie hätten sich Unternehmen besser auf ein unerwartetes Ereignis wie die COVID-19 Pandemie vorbereiten können? Und wie relevant ist dabei organisationale Agilität und Resilienz?

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Augmented Reality in Bildung und Finanzsektor

Die derzeitige Corona-Situation hat uns gezeigt, dass wir im Bildungsbereich fähig sind in kürzester Zeit grosse Schritte in der Digitalisierung vorzunehmen. Digitale Methoden haben zwar schon zuvor in Schulen und Universitäten Einzug gehalten, diese teils zögerliche Entwicklung wurde durch das zu Pandemie-Hochzeiten notwendige Homeschooling jedoch beispiellos verstärkt. Kollaborative Plattformen haben einen enormen Zuwachs erhalten, und mit Erklärvideos und virtuellem Unterricht oder Gruppenarbeiten wurden neue Lehr- und Lernformate eingeführt. Eine Technologie, oder vielmehr ein Konzept, das dabei bisher weitestgehend unberücksichtigt gelassen wurde, aber ein grosses Potenzial zur Verbesserung sowohl von digitalem als auch von Präsenzunterricht bietet, ist Augmented Reality (AR), die Anreicherung der Realität mit virtuellem Inhalt.

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Open Banking White Paper – The Future of Collaboration in Corporate Banking

Laut einer Umfrage sind 90 % der Banker überzeugt, dass Open Banking das organische Wachstum von Banken um 10 % steigern kann.[1] Eine globale Bankenstudie hat zudem ergeben, dass 86 % der Banken in den nächsten 12 Monaten offene APIs nutzen möchten, um Open-Banking-Funktionen zu ermöglichen.[2] Um diese Entwicklung aufzugreifen und die Chancen und Auswirkungen des Trends zur Öffnung der bankeigenen IT-Systeme besser zu verstehen, hat das Business Engineering Institute in enger Zusammenarbeit mit der Commerzbank ein Open-Banking-White-Paper zur Zukunft der Zusammenarbeit im Corporate Banking verfasst. Darin gingen wir den übergeordneten Fragen nach, was das Open-Banking-Konzept ausmacht und wie es Wertschöpfung insbesondere im Firmenkundengeschäft verändern wird

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Open Banking Summit 2020 – Chancen und Umsetzungsszenarien für Open Banking in der Schweiz

Vor Kurzem hat die Schweizerische Bankiervereinigung eine Auslegeordnung veröffentlicht, die den Stand von Open Banking in der Schweiz darlegt und Erfordernisse für die Weiterentwicklung von Open Banking am Schweizer Finanzplatz formuliert. Zu diesen Erfordernissen gehören unter anderem die klare strategische Positionierung der Banken und die gemeinsame Entwicklung standardisierter APIs für den Datenaustausch zwischen Finanzinstituten und Drittanbietern. Ziel der Auslegeordnung ist «den Dialog am Finanzplatz [zu] unterstützen», wie Richard Hess im Initialbeitrag der Blogparade der Schweizerischen Bankiervereinigung schreibt. Dasselbe Ziel verfolgte am 10. September der Open Banking Summit der in der Auslegeordnung aufgeführten Standardisierungsinitiative OpenBankingProject.ch, der in unterschiedlichen Vorträgen vor allem diese beiden Erfordernisse thematisierte.

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Gestaltung von Dienstleistungen für EinwohnerInnen im Competence Center Smart Citizen – Machen Sie mit!

Das Konzept der Smart City ist nicht neu – bereits seit Jahren versucht die öffentliche Verwaltung, ihre Prozesse mithilfe fortgeschrittener Informations- und Kommunikationstechnologien effizienter zu gestalten. Erste Errungenschaften sind zum Beispiel intelligente Strassenlampen oder Mülleimer, die für eine energiesparende bzw. eine saubere Stadt sorgen und einen ersten Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen sozialen, ökologischen und ökonomischen Entwicklung des urbanen Raums darstellen, laut Portmann & Finger (2015) das eigentliche Ziel einer Smart City. Trotz erster Erfolge bleibt ein entscheidender Faktor für die Effektivität eines Smart-City-Projekts bislang grösstenteils unberücksichtigt: Die künftigen Nutzer der Lösungen, die EinwohnerInnen, werden nur selten in die Servicegestaltung miteinbezogen. Dabei sollte der eigentliche Erfolg eines Smart-City-Projekts nicht ausschliesslich an den Kosteneinsparungen für öffentliche Verwaltungseinheiten bemessen werden, sondern an seinem Beitrag zur zuvor erwähnten urbanen Entwicklung – und über den entscheiden durch ihre Nutzung am Ende oft die EinwohnerInnen. An dieser Stelle setzt die Arbeit des Competence Centers Smart Citizen an.

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